Erste verliert erstes Heimspiel gegen Calw/Hirsau
Zu spät aufgewacht, dann kommt’s Knüppeldick
Lange Zeit war es am Sonntag in der Halle so, dass das einzige was aus Ispringer Sicht brannte, das Waffeleisen war. Das qualmte ordentlich und sorgte für Dampf in der Hütte. Die Erste dagegen glühte eher auf Sparflamme. Vorne uninspiriert und ohne die beiden Rostle Brüder prallte man jedes Mal an der sehr robusten Abwehr der Gäste ab. In der Abwehr konnte man zwar einigermaßen gegen halten, dennoch war man sich einig, dass 4 Tore Rückstand zur Pause absolut verdient waren. Die zweite Halbzeit begann wenig euphorisierend. Man kam überhaupt nicht ins Spiel und leistete sich nach wie vor etliche technische Fehler, was die Gäste nutzten und auf +10 aus ihrer Sicht zu stellen.
Dann allerdings zeigte der TVI Moral.
Auf einmal war Dampf drin.
Tor um Tor kam man heran und die Gäste zeigten Nerven. Dani Beetz zeigte einige gute Paraden und Richter, Morlock und der starke Spiegel ließen es vorne auf einmal klingeln.
Als Marvin Morlock ca. 5 Minuten vor dem Ende auf 2 verkürzte war dem TVI das Glück nicht hold. Mindestens eine 2 Minuten Strafe hätte das harte einsteigen beim Wurf für den gegnerischen Abwehrspieler sein müssen. Die beiden Unparteiischen sahen auch die das zweifelsfrei absichtliche Abstützen beim Aufstehen auf Marvins Gesicht nicht.
Dagegen gab es im direkten Gegenzug für eine vergleichbare läppische Situation 2 Minuten und Siebenmeter, woraufhin die Partie entschieden war. Schlimm wurde es 6 Sekunden vor Schluss, als Topscorer Yannik Richter sich im zweiten Spiel nach seiner schweren Knieverletzung erneut verletzte und voraussichtlich wieder Monate fehlen wird. Es ist zum kotzen.
Insgesamt gewannen die Gäste verdient, weil sie doch das homogenere Team stellten und einfach die ersten 42 Minuten auch deutlich mehr Biss zeigten.
Es spielten: Pascal Stoll (5), Lars Knochenhauer (1), Fabian Kröner (1), Jan Diener (1), Thierry Tesch, Philipp Spiegl (5), Marvin Morlock (5), Yannik Richter (8), Lucas Petervari, Daniel Beetz, Lasse Dentler


