Die Sicherheit unserer Sportler im Bike-Park hat oberste Priorität
Übungsszenario:
Freitagabend,18:45 Uhr. Zwei Kinder verunglücken im Bike-Park bei einsetzender Dunkelheit.
Patient 1, 6Jahre alt Schädelbasisfraktur. Kind ist ansprechbar.
Patient 2, 8Jahre alt offene Unterschenkelfraktur, Kind ist ansprechbar klagt aber über sehr starke Schmerzen.
Beide Verletzungen sind lebensbedrohlich.
Ein weiteres Kind (7 Jahre) vom nahegelegenen Spielplatz wird Zeugin des Unfallgeschehens und alarmiert (18:50 Uhr) über die Notrufnummer 112 die Rettungsleitstelle. Diese alarmiert die Ispringer Feuerwehr (Alarmstichwort „Y2, Bike-Park Ispringen, Unterstützung des Rettungsdienstes, Menschenleben in Gefahr“ und einen Rettungswagen („zwei verletzte Kinder. Kopfverletzung, stark blutend, Bein-/Fußverletzung stark blutend, weiteres unklar“) des DRK.
In der Zwischenzeit betreuen 5 Freunde (Kinder im Alter von 7 bis 9 Jahren) der Verunglückten diese am Unfallort. Einer der Betreuer bittet Spaziergänger und Passanten die Feuerwehr und den Rettungsdienst im 9000 qm3 großen, jetzt völlig dunklen Gelände zu den Patienten zu leiten. Zwei Helfer Richtung Wohngebiet „Mahler“ und zwei Helfer zur Straße „Am Rothenrain“. Der Rettungswagen fährt die Einsatzstelle vom Wohngebiet Mahler an (18:56 Uhr).
Die drei Notfallsanitäter stabilisieren die Patienten bei jetzt völliger Dunkelheit.
Wegen der Schwere der Verletzungen würden jetzt im Ernstfall ein weiterer Rettungswagen, ein Notarzt und ein Rettungshubschrauber nachalarmiert werden (Landeplatz Wiesengeländeoberhalb Kreuzung Am Rothenrain/Brötzinger Straße).
Die Feuerwehr fährt ebenfalls über den Mahler an (18:57 Uhr), legt Stromleitungen für einen Lichtmast (zur Sicherheit wird ein Notstromaggregat zur Einsatzstellemitgeführt da nicht klar ist ob die Leitungslänge ausreichend ist) und unterstützt die Notfallsanitäter bei der Versorgung der Patienten. Die Patienten werden erstversorgt und mit Schleifkorbtragen zu den 150 Metern entfernten Fahrzeugen getragen. Die medizinische Versorgung der Kinder werden im Rettungswagen fortgesetzt.
Für uns alle – Erwachsene, Kinder und Jugendliche war diese (bereits zweite Rettungsübung) natürlich sehr interessant und spannend. Beruhigend war, dass das Ganze nur eine Übung war und wie routiniert und abgeklärt die Einsatzkräfte unsere kleinen Patienten versorgt haben. Vielen Dank unseren Radzwergen, den Bike-Kids, unseren Trainern, Gernot Ertl vom Ispringer Roten Kreuz, der Feuerwehr Ispringen, Hanna Haug (Praxisanleitern) und den Notfallsanitätern vom Kreisverband PF/Enzkreis des Deutschen Roten Kreuzes.




















