TVI verliert das 4-Punkte-Spiel
Herber Rückschlag im Abstiegskampf
Die Zuschauer in der Ispringer Schulsporthalle staunten nicht schlecht, welchen Joker die von Verletzungen und Ausfällen gebeutelte Landesligamannschaft des TV Ispringen aus dem Ärmel schüttelte: Heilsbringer Tom Schlögl half kurzfristig im Rückraum aus.
Tom hat in Ispringen die ersten Schritte in unserem Sport gemacht, wechselte in der Jugend zur SG Pforzheim/Eutingen und spielte dort über viele Jahre erfolgreich in der 3. Liga. Im Mai 2025 beendete er seine aktive Karriere.
Am Ende erzielte Tom acht Treffer und war damit, gemeinsam mit Pascal Stoll, bester Werfer auf Ispringer Seite. Für einen Sieg reichte es dennoch nicht: Das wichtige Abstiegsduell ging mit 27:31 klar an die SG Heidelsheim/Helmsheim 2.
Von Beginn an war ordentlich Dampf in der Partie. Ispringen agierte mit einer offensiven Deckung, um den wurfgewaltigen Rückraum der Gäste in Schach zu halten. Bis zur 15. Minute ging diese Rechnung auf, dann zog die SG das Tempo spürbar an. Vor allem das Tempospiel über die zweite Welle führte zu einfachen Toren auf Seiten der Heidelsheimer.
Die Ispringer Defensive suchte zunehmend nach Stabilität, während auch die Torhüter kaum Zugriff auf das Spielgeschehen bekamen. Mit dem 10:17 in der 28. Minute legten die starken Gäste bereits den Grundstein für den späteren Auswärtssieg. Beim Stand von 12:18 ging es in die Kabine.
In der zweiten Halbzeit stellte der TVI auf eine 6:0-Deckung um. Diese stand deutlich stabiler, zudem konnte Findan Krettek im Tor mit mehreren Paraden glänzen. Ein weiterer Faktor: Die SG stellte ihr erfolgreiches Tempospiel aus Durchgang eins nahezu komplett ein.
In der Offensive gingen Pascal Stoll und Tom Schlögl voran, Ispringen verkürzte bis zur 37. Minute auf 16:19. Die Spielgemeinschaft reagierte prompt mit einer Auszeit und fing sich wieder. Näher als auf drei Treffer kamen die Ispringer jedoch nicht mehr heran. Die Hypothek aus der ersten Halbzeit wog zu schwer, und die Heidelsheimer spielten an diesem Sonntagabend insgesamt zu souverän.
Es spielten für den TVI: Lars Knochenhauer (1), Ardit Maloku (18), Fabian Kröner, Pascal Stoll (8), Jan Wirth, Sören Apelt (3), Thierry Tesch, Andreas Schneider (1), Magnus Langkabel, Florian Rost (5), Tom Schlögl (8), Findan Krettek, Kevin Reich, Daniel Beetz, Lasse Dentler (1)











